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  • Daniel Schneider

Entspannter Flug von Spanien đŸ‡Ș🇾 zurĂŒck in die Schweiz 🇹🇭 bevor uns das schlechte Wetter ĂŒberholt.


Auf Grund der Wettervorhersage an der KĂŒste und dem drohenden Grounding fĂŒr zwei Tage machten wir uns noch ohne FrĂŒchstĂŒck um 07:00 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Wir mussten uns sputen da die Wolkendecke gegen 09:00 Uhr immer tiefer zu sinken drohte und uns schlussendlich einsperren wĂŒrde.

Ohne grosse BĂŒrokratie erledigten wir die Kontrolle und die Abrechnung der Taxen und es blieb uns noch genĂŒgend Zeit fĂŒr einen Kaffee im Bistro. Den Flugplan hatten wir wohlweislich schon am Abend vorher aufgegeben.

Rasch wurde alles verstaut und wir starteten pĂŒnktlich von Santander LEXJ in Richtung Lourdes in Frankreich. Noch eine Zeit unter der Wolkendecke der KĂŒste entlang, durften wir schon bald einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.

Eine wunderbare Morgenstimmung bei Bilbao.

Vorbei an Bilbao und San Sebastian fĂŒhrte uns der Weg immer entlang den PyrenĂ€en zum Flugplatz Tarbes Lourdes Pyrenees LFBT.

Die KĂŒste ist sehenswert und lohnt sich jedenfalls. EindrĂŒcklich die KrĂ€fte welche hier am Werk sind.

Was noch speziell zu erwĂ€hnen ist... 1000 Stunden fĂŒr die KLA sind voll geworden đŸ‘đŸŒ

Schon von weitem konnte man die grossen parkierten Maschinen sehen, welche alle zum abwracken und verschrotten hierhergebracht werden.

Unsere Flugzeit eine Stunde 32 Minuten und dabei 181 nm zurĂŒckgelegt.

Gleich im nahegelegenen Business Terminal erledigten wir die GebĂŒhren. Landetaxen von gerade mal 9 Euro wurden verlangt. Den nĂ€chsten Flugplan nach Clermont Ferrand Auvergne LFLC aufgegeben und zur Sicherheit uns bestĂ€tigen lassen. Nach einem kurzen Kaffee ging es im Anschluss zurĂŒck. Gerade noch rechtzeitig konnten wir das Cockpit schliessen bevor ein leichter Regen uns den Flieger zu waschen begann.

Nach der Landung einer Ryan Air Maschine durften wir starten und die Route fĂŒhrte uns diagonal quer durch Frankreich. Gleich zu Beginn den Squawk erhalten und damit vorbei an etlichen aktiven Fallschirm-absprungzonen, wurden wir von einer Info Frequenz zur nĂ€chsten koordiniert ĂŒbergeben.

Mit bereits einem ordentlichem RĂŒckenwind erreichten wir Clermont Ferrand LFLC nach einer Stunde und 41 Minuten und hatten dabei 222 nm zurĂŒckgelegt. Auf dem Weg ein Gewitter links liegen gelassen und den einen oder anderen Eindruck vom Land bekommen.

Der Einflug unproblematisch direkt in die Base und Landung auf der Piste 08 auf dem doch recht grossen Flugplatz.

Nicht gerade viel los auf Platz.

Der Tanklastwagen war Mittagszeitbedingt noch nicht verfĂŒgbar also machten wir uns auf den Weg zum Bistro da sich der Hunger doch so langsam bemerkbar machte. Im Terminal angekommen "tote" Hose und alles zugesperrt. Der GetrĂ€nkeautomat funktionierte nicht und so blieb uns nichts anderes ĂŒbrig als zu warten bis das Bistro vielleicht dann mal aufmachen wĂŒrde. In der Zwischenzeit gleich den nĂ€chsten Flugplan aufgegeben und die nötigen ZollformalitĂ€ten erledigt. Sprich die Anmeldung in Donaueschingen per Telefon und via Formular zu Hause in Lommis den Termin bestellt. Nachdem wir doch noch ein Sandwich und etwas zu trinken bekamen, machten wir uns auf den Weg zurĂŒck zur Kontrolle. Wir mussten noch bezahlen (36 Euro GebĂŒhren) und wir wollten sicher noch etwas nachtanken um ohne Stress nach Hause zu kommen.

Nachdem der moderne JET A1 Lkw mehrmals versuchte sein technisches Problem zu lösen, musste er leider am Ende doch den Truck wechseln. So ging die Zeit dahin und durften bei 30 Grad im Schatten und einem immer stÀrker werdendem Wind warten. Endlich mit einer Stunde Verzögerung konnten wir tanken, bezahlen und machten uns im Anschluss umgehend auf den Weg. Den Flugplan hatten wir mittels dem mitgenommnen HandfunkgerÀt zusammen mit dem Tower ohne Probleme schieben können.

Start bei schon ordentlich auffrischendem Wind und Böen ging die lange Reise weiter in Richtung Heimat.

GemĂŒtlich mit Heading 060° quer durch Frankreich immer weiter hoch bis an den Jura heran. Schon weit vorraus verlangten wir ein Crossing Basel welches uns genehmigt wurde. So ging es ĂŒber Bressaucourt LSZQ und Overhead Basel Mulhouse LFSB durch den Schwarzwald nach Donaueschingen EDTD.

Nach LSZQ folgte LSFB.

Wir freuten uns schon auf die Landung in Donaueschingen da der Flug mit genau zwei Stunden und zurĂŒckgelegten 265 Meilen bei den warmen Temperaturen doch langsam austrocknete. Es kommt leider niemand mit dem Wagen vorbei und bringt erfrischende GetrĂ€nke... 😂

Nach der doch leicht verspĂ€teten Landung schnell parkiert, hoch zum Tower um die LandegebĂŒhr zu begleichen um dann im Restaurant den FlĂŒssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Vom Zoll blieben wir verschont uns so machten wir uns schon bald mit Flugplan auf den letzten noch kurzen Streckenabschnitt zurĂŒck in die Schweiz nach Lommis LSZT.

Unsere Ankunft nach gerade mal 21 Minuten Flugezeit um 18:30 Uhr bei noch zurĂŒckgelegten 38 Meilen.

Nach der Landung unsere top zuverlĂ€ssige HB-KLA schnell ausgeladen, gewaschen, die Scheiben poliert sowie hangariert. Die Dokumente nachgefĂŒhrt, Abrechnung erstellt und die Splitwise Konten noch ausgeglichen und das Fly Away "Frankreich / Spanien" ging so langsam dem Ende entgegen 😱.

Alles hat wunderbar geklappt auf der Reise und die EindrĂŒcke waren erneut toll. Es lohnt sich in die angrenzenden LĂ€nder vorzustossen, da diese positiven Erfahrungen und Erlebnisse einfach prĂ€gend sind.


In diesem Sinne wĂŒnsche ich allen allen ein schönes Wochenende und bis hoffentlich bald wieder hier auf der Seite wenn es heisst "Fly Away"; Destination wo auch immer es uns hintrĂ€gt.


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