Ferienende und R├╝ckreise in die Schweiz ­čçĘ­čçş

Aktualisiert: Sept 13

Die sch├Ânsten Tage im Jahr gehen leider immer irgendwann zu Ende und so hiess es leider auch f├╝r uns Abschied nehmen vom sch├Ânen Montenegro.

Am Vorabend noch wurden die entsprechenden Mails versendet, welche einem das Leben am n├Ąchsten Tag gewaltig erleichtern. Sprich die Ank├╝ndigung der Ankunft beim Zwischenstopp inkl. dem Wunsch zum tanken. Dann die Zollabfertigung f├╝r die Ausreise respektive Einreise in die Schweiz. Diese Zeit sollte man sich unbedingt nehmen nebst der Routen- und Wetterplanung.

Am Morgen kurz die geplante Route auf den iPads abgeglichen und die NotamÔÇÖs gecheckt. Den Flugplan gaben wir wie ├╝blich mit einem Klick nach der Vorbereitung via SkyDemon fr├╝hzeitig auf. Nach dem ausgiebigen Fr├╝hst├╝ck im Hotel hiess es dann packen, bezahlen und mit dem Mietauto ab zum Flughafen Tivat LYTV. Die R├╝ckgabe dauerte etwas, aber danach ging es ├╝ber den GA Crew Zugang (Kontrolle / Zoll) direkt zu unserer bereits vollgetankten HB-KLA. Vor Ort mussten wir noch die Landung, Service und Standgeb├╝hr direkt beim Flugzeug bezahlen. Umgerechnet machte dies 127 CHF f├╝r 3 Tage und f├╝r die 120 Liter JetA1 Treibstoff mussten wir 143 CHF bezahlen.

Nun hiess es noch ein letztes Mal ein paar schr├Ąge Bilder machen - nat├╝rlich mit Schwimmweste ­čśä. Bald nach dem Verstauen und den Kontrollen konnten wir nach dem Startup Request den Motor starten. Schnell waren wir bereit und nach dem Backtrack auf der Piste und der Freigabe zum Start in Richtung Meer unterwegs.

Auf ein n├Ąchstes Mal und mit etwas Wehleid schauten wir zur├╝ck auf einen der wohl sch├Ânsten gelegenen Pl├Ątzen an der Adria.

Gem├╝tlich ging es der K├╝ste entlang in Richtung Norden. Schon bald hiess es aber links aufs offene Meer abbiegen und steigen auf 10ÔÇś000ft hoch um gen├╝gend H├Âhe und Zeit f├╝r allf├Ąllige Probleme zu bekommen. Nach etwa 10 Minuten Flugzeit in Richtung West, zeigte uns das System, ab sofort w├╝rden wir baden gehen sollte doch etwas sein. Also Ausschau halten nach Inseln und Schiffen f├╝r alle F├Ąlle. Unsere KLA aber flog zuverl├Ąssig immer weiter ├╝bers Meer und die K├╝ste von Italien war schon bald in Sicht.

Die ├ťbergabe am Funk von Montenegro ­čç▓­čç¬ an Serbien ­čçĚ­čçŞ wie auch an Italien ­čç«­čç╣ erfolgte tadellos. Sprich die neue Frequenz einstellen und den Aufruf zusammen mit Squak starten - die Antwort ÔÇ×identifiedÔÇ× und dies war schon alles. Top koordiniert und die ├ťbergaben fanden so ohne Schwierigkeiten kinderleicht statt.

Immer weiter ging es der K├╝ste entlang nordw├Ąrts in Richtung Schweiz ­čçĘ­čçş.

Unser Zwischenziel Ancona war nach etwas ├╝ber 2,5 Stunden in Sicht und nach der Anmeldung erfolgte die Landung ├╝ber den rechten Downwind auf der Piste 04. Auf dem Platz war nicht unbedingt wahnsinnig viel los und der Bus wie auch der Tankwagen waren z├╝gig bei uns.

Auftanken (1.06 EUR pro Liter JetA1) und im Anschluss ins Terminal zum bezahlen der Geb├╝hren. Die EUR 74.50 sicher nicht g├╝nstig aber der Service passte und nach einem kurzen Mittagessen im Departure Teil des Terminals konnten wir wieder gest├Ąrkt aufbrechen f├╝r den letzten Teil unserer Reise.

Nach dem Start, direkt nach einer Ryanair Maschine, drehten wir nach Norden ab. Vorbei an Rimini entlang der italienischen K├╝ste ging es auf 7ÔÇś000ft gem├Ąss Flugplan den IFR Punkten lang. Wir wurden wieder 1A koordiniert und konnten so bis zu den Bergen schnurstracks in Richtung Heimat fliegen. Leider passte nicht eine der vielen Frequenzen aus unserer Vorbereitung und so hiess es immer gut zuh├Âren.


Kurz vor den Alpen dann die Freigabe erst auf FL100 zu steigen, danach auf FL120. Erste Gewitter und Wolkent├╝rme kamen in Sicht und wir kontrollierten unsere Wetterapps.

Tats├Ąchlich stand uns eine gr├Âssere Gewitterzelle im Weg und nachdem wir uns ├╝berzeugten, dass es kein einfaches durchkommen gibt, flogen wir den Wolken entlang in Richtung Tessin.

Wir hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben, da offenbarte sich die entsprechende L├╝cke zum Umbrail Pass hin und damit r├╝ber ins Engadin. Also nichts wie hindurch und am Gewitter vorbei in Richtung Fl├╝ela Pass.

Wieder zu Hause ­čą░

Anmeldung bei Z├╝rich Info mit der ├╝blichen Routing Beschreibung trotz Flugplan. Squak 7000 hatten wir schon mal eingestellt, da es halt hier bei uns nicht so einfach geht wie vorher quer durch alle L├Ąnder jeweils koordiniert und ├╝bergeben.

Es klarte immer weiter auf je mehr wir uns aus den Alpen entfernten. Die Stimmung war einmalig und wir freuten uns aufs heimkommen. Vorbei am S├Ąntis und ├╝ber das Toggenburg absinkend n├Ąherten wir uns Lommis LSZT. Abmelden bei Z├╝rich Info 124.700 inkl. der Flugplan Schliessung mit Landezeit in Lommis und schon ging ein weiteres tolles Fly Away leider dem Ende entgegen.

Nach der Landung hiess es noch eine knappe Stunde die Robin DR40 waschen und wieder aufpolieren. Alles was in den letzten zwei Wochen so h├Ąngengeblieben war musste wieder weg. Staubsaugen des Innenraums und die Scheiben mussten ebenso wieder einmal von beiden Seiten gereinigt werden. Nachdem alles abgeschlossen war und die KLA im Hangar geparkt war, musste nur noch der Papierkram in Ritas Flugplatzbeizli erledigt werden.

Alles in allem hat erneut alles tipptopp geklappt auf unserem Fly Away. Wir waren am letzten Tag nochmals knapp 5.5 Stunden in zwei Abschnitten unterwegs. Mit einigen tollen neuen Erfahrungen k├Ânnen wir diese Ferien beenden. Wir freuen uns riesig auf unsere n├Ąchste Reise welche schon bald kommen wird. In diesem Sinne schaut bald wieder einmal vorbei wenn es wieder heisst ÔÇ×Fly AwayÔÇť


Crew: Dani Schneider / Alois Sauter / Tobias Kappeler



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