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  • Daniel Schneider

Heute „Heading“ Süden und ab in die Slowakei rüber.. 🇸🇰

Unkompliziert ging es heute nach dem Checkout um 0830 Uhr ab in Richtung Flugplatz. Angekommen war, wie vermutet der ganze Platz abgeschlossen und so klopften wir von aussen fest ans Fenster bis uns jemand hörte.



Nach einer kurzen Kontrolle durften wir ins Terminal um unsere Landetaxen und das Übernachten von rund 30 Euro bezahlen. Anschliessend durch den Security Check - warum auch immer - es war niemand sonst da - aber Sicherheit geht ja bekanntlich vor 😂.




Von einer netten Dame mit dem Bus zum Stand 9 begleitet und so konnten wir die HB-KLA gleich beladen und uns vorbereiten. Um 0915 Uhr hiess es Start von Bydgoszcz EPBY in Richtung Rudniki EPRU. Ein gemütlicher Flug von eineinhalb Stunden stand uns quer durch Polen bevor.





Unterwegs fiel uns ein riesiggrosser Haufen von Erde auf. Dahinter ein noch grösseres Loch 🕳 welches wegen Kohle Abbau entstanden ist. Ein grosses Kraftwerk stand auch gleich dahinter. Dies war es was man schon von weitem in der Ebene erkennen konnte. Nach einer grossen Runde um das Loch ging es weiter zu unserem ersten Stopp.


Der Platz in Reichweite - erster Aufruf, keine Antwort... zweiter Aufruf, keine Antwort! Auf dem Platz jedoch Segelbetrieb und etliche Flugzeuge in Bewegung. Also weiter Meldungen in Englisch abgesetzt und via Overhead in die Platzrunde eingefädelt. Anscheinend spricht hier draussen fast niemand Englisch was die Kommunikation doch erschwert. Gut aufpassen und dann klappt dies!



Die Landung um 1100 Uhr und danach das C-Büro gesucht. Nachdem wir nachgefragt haben, wurde uns im Briefing Raum mitgeteilt, dass wir nichts zu bezahlen haben und es kostenlos sei. Na dann, ab ins nahe Restaurant und bei einem kühlen Getränk die Flugplanung gemacht. Den Flugplan rüber nach Spisska in der Slowakei 🇸🇰 hatten wir ja bereits im Flug via SkyDemon aufgegeben 😄.




Kurz vor 1200 Uhr machten wir uns auf den Weg weiter in Richtung Süden. Auf dem direkten Weg vor uns lag Krakau. Ein Crossing musste natürlich sein um die Stadt von oben zu sehen.



Im Anschluss folgten die ersten Hügel und entsprechend erwarteten uns bei der Feuchtigkeit und Wärme diverse Quellwolken und Gewitter beim Grenzübertritt.



Nach dem Wechsel zu Bratislava Info waren wir bereits mitten im ersten Regen welchen wir auf dem Weg nach Spisska Nova Ves LZSV durchfliegen mussten. Es türmten sich gewaltige Wolken um uns herum auf und so durften wir ein wenig Cloudsurfing machen 😉. Immer wieder eindrücklich. . 🥰




Wir erreichten Spisska nach knapp 75 Minuten Flugzeit und meldeten wie gewohnt die Landung. Erneut keine Antwort... also, nichtsdestotrotz ging es runter zur Landung auf der riesigen Rasenfläche.




Nach dem abstellen ging es ins nahe Restaurant. Wir wurden herzlich empfangen und so konnten gleich die weiteren Flugpläne besprochen werden. Alles schien hier unten in der Slowakei 🇸🇰 wieder um einiges einfacher zu sein als in Polen 🇵🇱. Kurz etwas Essen zur Stärkung und auf Nachfrage von wegen Bezahlung der Landetaxen wurde uns erneut mitgeteilt, dass es hier kostenlos sei. Somit ein herzliches Danke an den Flugplatz Spisska für die Gastfreundschaft 😊.



Nun wollten wir am Nachmittag noch etwas Flugplatz Hopping in der Slowakei 🇸🇰 machen. Es standen folgende Flugplätze auf dem Programm: Jasna LZJS / Prievidza LZPE und zu guter letzt noch Trencin LZTN. Also überall kurz anrufen um abzuklären wie es aussieht von wegen dürfen wir und ob offen ist. Meist heisst es PPR oder gar nichts im AIP - ein Anruf hilft meist um keine Überraschung zu erleben. In Prievidza gibt es JET A1 für uns und zur Übernachtung passt alles in Trencin. In Jasna wollen wir kurz einen Zwischenstopp einlegen.



Also rein in die Maschine und ab zum Start über die nasse Wiese in Richtung Westen. In der ganzen Gegend zogen lokale Gewitter auf und es regnete schon wieder ein paar Tropfen. Davon liessen wir uns aber nicht abbringen und so waren wir nach knapp 20 Minuten schon in Jasna LZJS gelandet. Am Funk der Besitzer der Platzes welcher uns auch gleich nach der Landung auf den Parkplatz einwies. Diese relativ kurze und schmale Asphalt Piste wurde scheinbar gerade renoviert und man sieht sie schon von weitem.




Schnell die Landegebühren von 8 Euro bezahlt und uns im Logbuch eingetragen. Ein Blick in den Hangar erlaubte uns wahre Schätze zu entdecken. Ein Bücker Jungmann in tadellosem renovierten Zustand hier auf dem Platz und weitere Artefakte aus längst vergangenen Tagen sind hier liebevoll gesammelt und ausgestellt. Daneben eine neuere WT9 komplett ausgestattet mit allem was das Herz begehrt.




Nach einer kurzen Pause ging es zurück ins Cockpit und wir machten uns auf den Weg nach Prievidza LZPE. Dies bedeutete für uns nach dem Start steigen auf knapp 6‘000ft um sicher über die Berge zu kommen. Es hatten sich nun noch weitere Gewitter und er Region gebildet. Also geschickt ausgewichen und so erreichten wir schon bald nach knapp 20 Minuten den nächsten Stopp.





Wir bekamen einen Direktanflug auf die Piste 22 welche gemäss SkyDemon eigentlich Grass hätte sein sollen. Stattdessen erwartete uns eine Asphalt Piste von knapp einem Kilometer Länge. Somit alles kein Problem und beim Landeanflug konnten wir das wundervolle nahegelegene Schloss bewundern.


Nach der Landung kurz Backtrack und gleich zur Tankstelle. Schnell wurden wir bedient und die HB-KLA hatte 95 Liter abbekommen. Dies sollte reichen für Morgen um bis nach Hause zu kommen.




Es stand auf dem Vorfeld noch eine WT10 welche uns natürlich umgehend aufgefallen war. Ein schicker 4-Plätzer - ideal um zu Reisen... 🥰. Auf die Nachfrage warum den hier so viele WTs standen erklärte uns der lokale Helfer, dass diese gleich nebenan gebaut werden und er selbst da auch arbeite. Nun dann war ja alles auf einmal klar... ein paar Bilder geschossen um die Vereinsleitung von einer möglichen neuen Anschaffung zu überzeugen 😉.




Nach einer kurzen Kaffee Pause und der Begleichung der Rechnungen von Fuel (1.60 EUR pro Liter) und der Landung (8 EUR) im Bistro, hiess es Aufbruch zur letzten Etappe nach Trencin LZTN.




Bei leichtem Regen ging es kurz hoch auf 3‘500ft und nach 10 Minuten waren wir bereits wieder im Landeanflug bei trockenem Wetter. Vorbei am Schloss und über die Altstadt fädelten wir uns ein zur Landung. Nach einer etwas längeren Taxifahrt zurück zu den Hangars stellten wir die HB-KLA ab und machten uns gleich ans ausladen.






Ein kurzer Fussmarsch zum Tower und dem nahegelegenen Restaurant folgten. Auf Nachfrage vor Ort betreffend bezahlen der Landegühren erhielten wir nur die Antwort dass dies kostenlos hier sei. Auch wieder gut und so setzten wir uns nach dem organisieren des Taxis kurz ins Restaurant für ein erstes kühles Bier 🍻.


Das Gepäck nach der Taxifahrt schnell im Hotelzimmer deponiert und raus in die Altstadt. Wir wollten noch kurz hoch zur Burg 🏰 um von da die Aussicht zu geniessen. Was für ein toller Ausblick über die Stadt und nachdem wir einiges erkundigt hatten, liessen wir es uns nicht entgehen das lokale Bier zu probieren.




Nun denn, Morgen ist unser letzter Flugtag und es gibt nur eine mögliche Richtung - diese nach Hause zurück in die Schweiz 🇨🇭.



Wir werden sehen welche Plätze wir Morgen besuchen werden und es bleibt nur noch... 👋🏼😊 und bis Morgen.


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